Porträt von Heinz Morstadt

 

Lucca M Ausstellung
"Bilder leben. Sie müssen so gemacht sein, dass der Betrachter sie lesen kann wie einen Text. Egal, ob sie mit der Camera oder dem Pinsel zustande gekommen sind".

Heinz Morstadt, Maler und Grafiker, hat im Verlauf seines Berufslebens mehr Bilder in der Hand gehabt, als die meisten anderen Menschen. Als Art Director und Chefredakteur bei Burda arbeitete er mit den besten Fotografen, Designern und Malern zusammen. Seinen spezifischen Stil und seinen Umgang mit dem Medium Fotografie honorierte die “World Press Foto Foundation“ mit der Ernennung zum deutschen Jurymitglied und der “Art Directors Club“ mit mehreren Preisen.

"Bilder sind dem Text gegenüber im Vorteil. Zauber und Poesie, aber auch nackte Realität, teilen sich dem Betrachter sofort mit. Beim Text dauert das seine Zeit – wenn überhaupt".

Bilder macht Heinz Morstadt heute hauptsächlich mit
Acryl-, Ölfarben und Sprühlack. Seit er sein erstes Aquarell im toscanischen Lucca fertig stellte, arbeitet er als Maler unter dem Pseudonym “Lucca M“. Von Schauplätzen und Menschen in aller Welt berichtet er nach wie vor. In Form von Bildern, die ihre eigene Sprache sprechen. “Ich trage eine Botschaft, eine Emotion weg von einem Ort nach Hause. In der Hand habe ich aber keine Fotografie, sondern eine sehr persönliche Momentaufnahme auf leicht gewelltem oder bespanntem Leinen, mit Farben, wie sie Kodak nicht hat".

H. J.